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Aufnahmen (CD & DVD)

o.t. & Ella

Wollte nur bekannt geben, dass unsere zweite Tochter vor ein paar Tagen das Licht der Welt erblickt hat - und natürlich zu den Klängen von Cole Porter, gesungen von Ella Fitzgerald! Die Geburt war schnell und unproblematisch und das Mäuschen ist supersüß.

Hm, damit es nicht völlig o.t. ist, könnte ich an dieser Stelle die besagte CD empfehlen - eignet sich nicht nur fürs Gebären! Es ist definitiv eine meiner absoluten Lieblings-CDs.

Ella Fitzgerald sings the Cole Porter song book


Darauf befinden sich auch einige Lieder aus "Kiss Me Kate":

Too Darn Hot

Always True To You In My Fashion

Why Can't You Behave

So In Love

 

14.1.08 11:29


Querschnitt mit Peter Alexander und Olive Moorefield

Alternativtitel für diesen Eintrag: "Kiss Me Kate" goes trash

Es gibt eine LP mit einem "Kiss Me Kate"-Querschnitt auf Deutsch mit Peter Alexander und Olive Moorefield. Da meine 2. Leidenschaft neben Cole Porter alte Trashfilme sind und ich somit total auf Peter Alexander stehe , wollte ich die natürlich unbedingt haben! Ich meine, gebt euch dieses Bild, da wird doch jeder Trashfan schwach:

(Der Bildlink wird leider nicht lang gehen, weil von ebay.)

Jedenfalls hat eine liebe Freundin von mir diese LP für mich aufgetrieben und sie mir geschenkt! Und da wir keinen Plattenspieler haben, hat meine Mutter jemanden für mich gefunden, der sie mir auf CD gebrannt hat.

Ich gebe es ja fast ungern zu, aber Peter Alexander singt das Zeug gar nicht übel! Also, es ist nicht NUR ein reines Kuriosum, sondern gibt auch musikalisch was her. Die Arrangements sind auch nicht schlecht. Olive Moorefield ist ok.

Es ist die bekannte Neumann-Übersetzung, die ja größtenteils sehr gelungen ist. Peter Alexanders Interpretationen von "Where is the life" und "I've come to wive it wealthily in Padua" sind echt sehr genial, charmant und lustig, aber er singt auch schwerere Nummern wie "Were thine that special face" sehr anständig! "Too darn hot" kann man sich von ihm nicht vorstellen, bevor man es gehört hat.

Ich kann die LP also durchaus empfehlen, nicht nur für Trashfans, wie gesagt - über ebay ist sie immer mal wieder zu kriegen.

 

14.11.07 21:46


KmK 1953: Rezension

Habe in einem Blog eine recht interessante Rezension der Verfilmung gefunden.

Wer alte Filme gern mag, ist mit dem Blog von Dan Navarro generell gut bedient.

15.4.07 08:36


KmK 1953: Transkription des Films

Ich hab heute ein Transkript der KmK-Verfilmung von 1953 gefunden. Ohne Regieanweisungen, aber vielleicht interessiert's ja wen. Nicht uninteressant, die Änderungen zum Originaltext.
14.4.07 23:06


Rezension: die Broadway-Aufnahme von 2003 (erhältlich auf DVD)

Will man eine DVD-Version von Kiss Me, Kate erwerben, hat man in deutschsprachigen Landen nur eine Möglichkeit: eine Aufnahme der Broadway-Produktion, die 2002 in London mitgeschnitten wurde.

 

(Quelle: Amazon)

Hier der Link zur entsprechenden Seite auf imdb - mit Besetzung usw.
Den besten Link findet ihr aber in der Linkliste unter PBS! Mit Slideshow und allem Drum und Dran.


Diese Produktion lief 1999 in den Staaten an und galt als "Kiss Me Kate Broadway Revival" - mit einigen Änderungen zum Original, die mittlerweile Vorbild für sehr viele Produktionen geworden sind. Die Rolle der Lilli war mit Marin Mazzie und mit Rachel York besetzt, die des Fred mit Rex Smith, Brian Stokes Mitchell und Brent Barrett. Irgendwann wanderte die Produktion dann nach London, und in der letzten Woche entstand die TV-Fassung, die dann als DVD herausgegeben wurde.

Die Musik wurde tw. neu arrangiert, klingt noch mehr nach Swing. Statt der Ouvertüre leitet eine verlängerte Version von "Another Op'nin'" die Show ein.

Harrison Howell mutierte vom langweiligen, alternden Politiker zu einem gestrengen General, der viel eher als Fred dem Petrucchio aus Der Widerspenstigen Zähmung ähnelt. Diese Parallele wird immer wieder sehr stark betont, so dass klar wird, dass Fred letztendlich doch der Nettere ist. Howell darf gemeinsam mit Lilli "From This Moment On" singen.

"Too Darn Hot" wurde auf zehn Minuten aufgeblasen, was nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Das Stück dauert in der vorliegenden Version zweieinhalb Stunden und vermutlich, damit es nicht noch länger dauert, ist das Tempo gewaltig, sowohl das der Lieder als auch das der Dialoge, die manchmal arg gehetzt "absolviert" werden. Zeit hätte man besser bei "Too Darn Hot", "Another Op'nin'" und durch Kürzungen der Shakespeare-Passagen, wie sie im Film gehandhabt wurden, sparen können.

Abgesehen vom Tempo, an das man sich mit der Zeit auch gewöhnt, ist es eine rundum gelungene Version des Stücks. Die Hauptrollen sind mit Rachel York und Brent Barrett perfekt besetzt, sowohl darstellerisch als auch gesanglich. Nancy Anderson ist eine charmante und witzige Lois, Michael Berresse ein tänzerisch ganz toller Bill. Absolut zum Schießen sind auch die zwei Gangster.

Die Arrangements sind wirklich super, die Choreographien ebenso. Die Show strotzt nur so vor genialen, witzigen und berührenden Regieeinfällen, speziell da, wo die Gangster im Spiel sind. Ganz großartig finde ich die Szene mit Harrison Howell in Lillis Garderobe, in der "From This Moment On" gesungen - und von Howell zur Marschmusik umfunktioniert wird. Genauso gelungen ist die Kampfszene zwischen Lilli und Fred, bei der sie ihn deutlich schlimmer malträtiert als im Originalskript vorgesehen - was wiederum seine Reaktion verständlicher erscheinen lässt. Das sind aber nur zwei von sehr, sehr vielen Highlights. Im Grunde ist so ziemlich jede Szene optimal umgesetzt.

Ich kann diese DVD also nur allen empfehlen - für KmK-Fans ist sie sowieso ein Muss!

Nachtrag vom 27. April 2008:

Irgendjemand hat auf youtube.com die gesamte Aufnahme, verteilt auf 22 Videos, gepostet (mit englischen Untertiteln). Ich bezweifle, dass das legal ist, aber bitte. Hier die Links:

Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5 - Teil 6 - Teil 7 - Teil 8 -

Teil 9 - Teil 10 - Teil 11 - Teil 12 - Teil 13 - Teil 14 - Teil 15 -

Teil 16 - Teil 17 - Teil 18 - Teil 19 - Teil 20 - Teil 21 - Teil 22


 

 

7.4.07 23:15


Rezension: die Verfilmung von 1953

Echte Fans kennen sie natürlich, die alte Verfilmung, die fünf Jahre nach Entstehen des Musicals herauskam - mit Kathryn Grayson, Howard Keel und Ann Miller.

Hier ein erster Überblick und die Seite auf imdb. Weitere Links zum Film siehe die Linkliste - Storyline mit Bildern und Kritiken auf rottentomatoes.

Als erstes muss ich mich darüber beschweren, dass 1. der Film NIE im TV gesendet wird und 2. die DVD im deutschsprachigen Raum nicht erhältlich ist. Es ist möglich, den Film auf Video zu kaufen (in Englisch).

"Kiss Me Kate" war ursprünglich ein 3D-Film, als solcher ist er gar nicht zu kriegen - alle heiligen Zeiten wird er irgendwo in der Welt bei einem 3D-Festival ausgestrahlt. Dass auffallend oft irgendwelche Gegenstände Richtung Kamera geworfen werden (etwa bei "I Hate Men" ), hat natürlich mit dem 3D-Effekt zu tun.

Der Fim weicht in mehrerer Hinsicht vom Originalskript ab. Er beginnt mit einer Szene in Fred Grahams Haus. Fred wohnt sehr nobel, im Unterschied zur Rolle im Original scheint er nicht an Geldmangel zu leiden. Cole Porter ist zu Besuch bei ihm und arbeitet an der Besetzung. Lilli und Lois kommen hinzu und zicken ein bissl herum, bis klar ist, dass Lilli die Hauptrolle spielen wird. Lois singt "Too Darn Hot", was ja im Original von Freds Assistent Paul übernommen wird (der hier von einem distinguierten Butler-Typen gespielt wird; auch die Rolle der Hattie wurde durch eine ältere Suzanne ersetzt).

Dann folgt der Szenenwechsel zum Premierenabend und von nun an folgt der Film im Aufbau weitgehend dem Originalskript, natürlich mit einigen Kürzungen. Bills Lied "Bianca" etwa ist gestrichen bzw. nur bei einer Szene kurz instrumental im Hintergrund zu hören; Gleiches gilt für "Another Op'nin', Another Show". Die Shakespeare-Szenen sind textlich recht stark gekürzt, aber ohne dass der Sinn verloren ginge.

Hinzugefügt wurde "From This Moment On", dieses Lied ist auch in vielen modernen Produktionen enthalten, jedoch nicht im Originalskript.

(Gott sei Dank hat man fast alle Lieder beibehalten, das ist ja bei Musicalverfilmungen aus dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit, oft wurden die Originallieder ja durch gerade aktuelle Schlager oder was-weiß-ich ersetzt, selbst in musikalisch großartigen Werken wie Bernsteins "On The Town".)

Harrison Howell heißt im Film Tex und ist kein alternder Politiker, sondern ein reicher Farmer aus Texas.

Manchmal wirkt das Tempo auf heutige ZuschauerInnen vielleicht etwas lahm, aber das liegt daran, dass man heutzutage gerade vom Musiktheater sehr hektische Tempi gewöhnt ist. Bei manchen Szenen hätte der Regie etwas mehr einfallen können, so etwa bei der Kampfszene zwischen Lilli und Fred, bei der sich die Regie 100%ig an die Anweisungen im Textbuch hält, das aber einigen Raum für individuelle Regieideen offen gelassen hätte. Im Großen und Ganzen finde ich die Inszenierung aber recht gelungen.

Das einzig wirklich Ärgerliche am Film ist die Zensur. Lilli etwa darf Fred nicht "bastard" nennen, sondern schimpft ihn "you louse". Auch einige andere "schlüpfrige" Textzeilen sind der Zensur zum Opfer gefallen.

Ansonsten finde ich diese Verfilmung sehr gut. Die Rollen sind optimal besetzt, speziell Lilli, Fred, Lois und der 2. Gangster. Mir gefällt besonders gut, dass Howard Keel Fred stark ironisiert, so dass dieser mindestens genauso lächerlich erscheint wie Lilli (etwa beim Dialog nach der Kampfszene).

Der Dialog vor Lillis Abreise wurde komplett geändert - im Original macht Fred Lilli Vorwürfe, hier aber nimmt er die Schuld auf sich. Das halte ich für eine gute Änderung, sie macht auch Lillis Rückkehr zu ihm glaubhafter.

Die Lieder sind alle toll interpretiert. In der deutschen Version wurden die Lieder synchronisiert, was spontan etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber sie sind sowohl gut übersetzt als auch hervorragend gesungen, also kein Verlust zum Original, wo das sängerische Niveau auch schon sehr hoch ist.

Zu den Tanzeinlagen kann ich mich nicht äußern, da bin ich reichlich inkompetent.

Alles in allem eine gelungene Filmversion des Musicals!

Nachtrag vom 27. April 2008:

Ausschnitte im Netz:

Too Darn Hot

Why Can't You Behave

Wunderbar

Tom, Dick or Harry

Kampfszene

Brush Up Your Shakespeare

From This Moment On

TCM (mit Trailer und Interviews!)

 

 

6.4.07 20:10





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